Sturm Friederikes Besuch auf der Lobelei

Was ein Wind! Gestern war zog der Sturm Friederike über unseren Hof. Zum Glück blieb alles soweit ganz, nur der ein oder andere Ast auf der Streuobstwiese ist abgeknickt. Friederike sorgte aber dafür das wir mehrere Stunden ohne Strom komplett von der Außenwelt abgeschottet waren, denn auch unsere Telefone funktionierten nicht. Weil es nicht unser erster Stromausfall war, machten wir es uns mit Strickzeug und Kerzen in der neuen Gemeinschaftsküche gemütlich.

Es war wirklich beeindruckend, wie dunkel es eigentlich ist, wenn keine Straßenlaternen leuchten und kein Lichtschein aus den Häusern dringt. Pechschwarze Nacht, wie in den Märchen von früher und dazu das heulen des Windes, wie er durch die Kronen der Bäume sauste. So, wie in diesem Moment, muss das Familienleben früher auf Höfen wie unserem in den Wintermonaten abgelaufen sein. Entschleunigt und doch geschäftig mit Gesprächen und Handarbeiten bei Kerzenschein.

Zum Glück haben wir einen Gasherd und sind somit unabhängig von Elektrizität beim kochen und weil es eh gerade so gemütlich und lustig war, machte sich Stefan an hausgemachte Pizza!

Für die original Lobelei-Sturm-Pizza braucht ihr:

400g WeizenmehlMeersalz

 

25g frische Hefe

1/2 TL Zucker

3 EL natives Olivenöl

Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Die Hefe hinein bröckeln, den Zucker darüber streuen, 100 ml lauwarmes Wasser dazugeben und alles zu einem Vorteig vermischen. Den Vorteig 15min gehen lassen. Zum gegangenen Vorteil 4 TL Meersalz und Olivenöl und 140 ml lauwarmes Wasser geben, nun alles zu einem glatten und elastischen Teig kneten, den Teig erneut 45 min an einem warmen Ort gehen lassen.

Aus dem Teig haben wir dann kleine kugeln geformt und diese zu Minipizzen ausgerollt, die sich jeder nach seinem oder ihrem Geschmack belegen konnte, dafür haben wir eigentlich nur unseren Kühlschrank geplündert. Zum Glück hatten wir noch Raclettekäse von Silvester im Kühlschrank.

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